

| Walter-Heinze-Straße, Leipzig |
| “Walter Heinze: 1900 – 1933; Maschinenschlosser, Mitglied der SPD und des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, ermordet bei einer Auseinandersetzung mit der SA, wohnte in dieser Straße“, so steht es seit 23. Februar auf einer kleinen Tafel in der Leipziger Walter-Heinze-Straße. Es ist schon eine unhaltbare These verschiedener Historiker, zu behaupten, es hätte keinen oder kaum Widerstand gegen den Nazi-Terror gegeben. Die Benennungen von Straßen und Plätzen in Leipzig nach 1945 belegen das Gegenteil. Und sie erzählen nicht nur von Kommunisten, sondern auch von mutigen Bürgern aller Konfessionen, von Pfarrern, Ärzten, einem selbstbewussten Oberbürgermeister und von ansonsten unauffälligen Mitbürgern, die einfach versuchten, das Schlimmste zu verhindern. So auch Walter Heinze. An ihn soll das neue Schild erinnern, zu dessen Einweihung das Reichsbanner vom stv. Bundesvorsitzenden Cornelius Zimmermann vertreten wurde. |








